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Sicher unterwegs in sozialen Medien

Das sollten Sie bei der Nutzung von sozialen Medien beachten

Beliebt und begehrt!

Die beliebtesten und am häufigsten besuchten Internetseiten sind die der sogenannten "sozialen Netzwerke". Dies sind Netzwerke im Internet, die Ihnen Speicherplatz zur Verfügung stellen, um sich ein Benutzerprofil zu erstellen und eigene Inhalte wie Fotos, Texte etc. einzufügen. So ist man in der Lage, sich mit Freunden, Bekannten oder anderen online zu unterhalten, Bilder und Videos auszutauschen, diese zu kommentieren, Gruppen beizutreten, anderen Pinnwandeinträge zu schreiben oder Erlebnisberichte zu veröffentlichen.

Eines muss man hierbei allerdings immer bedenken: Jeder Eintrag in einem solchen sozialen Netzwerk ist quasi für jedermann verfügbar. Vor allem bekannte Netzwerke haben meist auch große Mängel. Viele Nutzer haben ein zu einfaches Passwort im Einsatz und ermöglichen so anderen Personen, das eigene Konto zu übernehmen. Im Klartext: Passwörter werden geknackt, geändert und danach die "gestohlenen" Profile mit Ihrem Namen teilweise sogar zu kriminellen Zwecken genutzt.

Werden Sie nicht zum gläsernen Menschen

Das A und O bei der Nutzung sozialer Netzwerke ist der Umgang mit der eigenen Privatsphäre: Wie viel andere Nutzer eines sozialen Netzwerks, aber auch alle anderen Internetnutzer über Sie wissen sollten, liegt an Ihnen selbst! Es kann sein Profil so gestalten, dass über die wichtigsten Informationen hinaus keine Details ins Netz dringen.

Drei Dinge sollten Sie beachten:

  • Keine privaten Daten preisgeben (Adresse, Telefon-/Handynummer, Geburtsjahr etc.)!
  • Keine falschen Freunde: Fremde, die sich in sozialen Netzen wahllos Freunde suchen, entpuppen sich häufig als Pädophile oder als Datensammler!
  • Keine privaten Bilder online stellen: Das Internet vergisst nichts!
Frau Lptop

Unsere Tipps:

Bei der Anmeldung in einem sozialen Netzwerk sollte man besser einen Spitznamen oder ein Pseudonym verwenden. Wer sich in einem sozialen Netzwerk unter seinem echten Namen registriert, muss sich darüber im Klaren sein, dass der Name damit unwiderruflich gespeichert wird. In vielen sozialen Netzwerken ist es nur begrenzt möglich, seinen Namen nachträglich zu ändern.

Auch bei persönlichen Angaben, die man bei der Anmeldung in einem sozialen Netzwerk macht, gilt: Diese Daten werden dauerhaft gespeichert - auch dann, wenn man sie nachträglich ändert. Überlegen Sie sich daher genau, ob jede Angabe, die ein soziales Netzwerk erfragt, wirklich notwendig ist. Adressen, Telefonnummern und Handynummer gehören nicht ins Netz, ihre Angabe ist keine Voraussetzung, um sich bei einem sozialen Netzwerk anmelden zu können.

Es ist sehr wichtig, für jede Registrierung im Internet ein anderes Kennwort zu verwenden.

Die Konsequenzen der unvorsichtigen Freigabe persönlicher Daten sind oft katastrophal. Mit dem Schlimmsten rechnet niemand - die meisten User glauben nicht, dass es jemand ausgerechnet auf ihre persönlichen Daten abgesehen haben könnte und ausgerechnet ihnen Schaden hinzufügen will.

Wie kommt es, dass private Fotos willkürlich im Internet aufzutauchen scheinen? Auch wenn Sie selbst vielleicht keine Bilder hochgeladen haben, könnten Sie möglicherweise von Freunden markiert worden sein. Das Recht am eigenen Bild gilt auch in sozialen Netzen. Alle sozialen Netzwerke verfügen über Sicherheitseinstellungen, innerhalb derer man bestimmen kann, dass man jede Verlinkung vorab überprüfen kann. Sollte es trotzdem passieren, dass ein Foto wider den Willen Ihres Kindes veröffentlicht wird, gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich zu wehren. Ein Anruf oder eine E-Mail an den Admin einer Seite reicht rechtlich aus, um sich das Recht am eigenen Bild zu sichern. Seriöse Anbieter führen in der Unterleiste ihrer Webseiten ein Impressum, in denen alle Kontaktangaben zu finden sind. Viele soziale Netzwerke lassen es außerdem zu, Bilder, auf denen man selbst verlinkt ist, mit einem Mausklick zu löschen.

Ähnlich wie bei privaten Angaben gilt auch bei Einträgen in die Gästebücher anderer Netzwerk-Mitglieder oder auf die eigene Pinnwand: Was dort steht, bleibt für alle Ewigkeit irgendwo im Internet. Reflektieren Sie daher immer, ob Sie Momentgedanken wirklich publik machen und für immer veröffentlichen wollen.

Leichtsinniger Umgang beim Hinzufügen neuer Kontakte in die eigene Freundesliste ist eine der Hauptursachen für Missbrauch innerhalb von sozialen Netzwerken. Kriminelle Nutzer schicken zum Teil systematisch Freundschaftsanfragen an Fremde, um private Angaben, Fotos und Videos auszuspähen. Nehmen Sie ausschließlich tatsächliche Bekannte in Ihre Freundesliste mit auf. Soziale Netzwerke werden oft zum so genannten Phishing - dem Herausfinden fremder Benutzerdaten über gefälschte Internetadressen - benutzt.

SpardaSurfSafe Veranstaltung

Sparda SurfSafe – Kostenfreie Elternvorträge

Die Initiative SpardaSurfSafe BW veranstaltet auch Vorträge für Schüler, die während der Unterrichtszeit stattfinden. Die Eltern haben dann am Abend die Chance, einen entsprechenden und kostenlosen Live-Hacking-Vortrag zu besuchen. Die Vorträge behandeln Themen wie Hacking-Attacken auf Computer und Smartphones über Social Media, Cybermobbing, Schutzmaßnahmen für den Computer und vieles mehr.

Die Vorträge für Eltern finden immer um 19:00 Uhr statt und dauern ca. 90 Minuten, der Eintritt ist kostenfrei. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Persönlichkeitsrechte respektieren

Nach dem Grundgesetz hat jeder das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, solange er nicht die Rechte anderer verletzt. Das gilt insbesondere auch in sozialen Netzwerken. Jedem ist erlaubt, sich auf einem Profil im Internet zu präsentieren, wie er das möchte - aber nur, solange er auch die Persönlichkeitsrechte anderer respektiert. Jeder hat ein Recht am eigenen Bild. Dieses Persönlichkeitsrecht besagt, dass jeder Mensch selbst entscheiden kann, ob und unter welchen Voraussetzungen andere Fotos oder Videos, auf denen er oder sie selbst zu sehen ist, veröffentlichen dürfen. Bevor man Bilder von anderen im Internet veröffentlicht, muss man jeden darauf Abgebildeten um Erlaubnis fragen. Das gilt natürlich auch umgekehrt: Man hat immer ein Recht darauf gefragt zu werden, bevor andere Fotos publizieren, auf denen man selbst zu sehen ist. Auch der Schutz der Ehre ist Bestandteil des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Beleidigungen sind daher selbstverständlich verboten.

Vom eigenen Recht Gebraucht machen
Persönlichkeitsrechte sind in sozialen Netzen schnell verletzt: Wer aus den Partybildern des vergangenen Wochenendes ein virtuelles Fotoalbum anlegt, verletzt damit höchstwahrscheinlich die Persönlichkeitsrechte sehr vieler Menschen - nämlich allen, die auf den Fotos zu sehen sind und die er zuvor nicht um Erlaubnis zur Veröffentlichung gefragt hat. Umgekehrt hat jeder, der sich auf einem Foto wiederfindet, das er nicht im Internet sehen möchte, ein Recht darauf, dieses Bild entfernen zu lassen. Weigert sich derjenige, der die Bilder gemacht hat, sie aus seinem Fotoalbum zu löschen, kann man sich direkt an den Betreiber des sozialen Netzes wenden - viele Netzwerke verfügen für solche Fälle über einen "Melden"-Button. In gravierenden Fällen ist auch der Gang zum Anwalt gerechtfertigt. Wie bei Beleidigungen, die Sie anzeigen möchten, ist es in diesem Fall wichtig, Beweismaterial zu sichern: Machen Sie Screenshots von den veröffentlichten Bildern oder Beleidigungen und notieren Sie sich Datum und Uhrzeit!

Nutzungsbedingungen & Altersgrenzen

Wer sich in einem sozialen Netzwerk anmeldet, schließt einen Vertrag mit dessen Betreibern. Die Inhalte der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind für beide Seiten bindend. Daher ist es wichtig, sich die Nutzungsbedingungen sorgfältig durchzulesen, bevor man sein Häkchen zur Bestätigung setzt. Viele soziale Netzwerke, die auch für Kinder geöffnet sind, weisen Eltern auf der Startseite darauf hin, dass diese die AGB gemeinsam mit ihren Kindern durchlesen sollten. Nehmen Sie sich die Zeit dafür und achten Sie darauf, dass sowohl Sie als auch Ihr Kind mit der Vereinbarung einverstanden sind. Sollte Ihr Kind gegen die Bedingungen verstoßen, könnte es passieren, dass Sie zur Haftung herangezogen werden! Zum wichtigsten Bestandteil der AGB zählen die Altersgrenzen: Je nach Alter darf sich ein Kind nicht in jedem sozialen Netzwerk anmelden. Facebook ist beispielsweise erst für Jugendliche ab 13 Jahren, Xing sogar nur für Erwachsene gedacht.

Auf dem Recht am eigenen Bild bestehen!
Nahezu alle Mitglieder sozialer Netzwerke führen virtuelle Fotoalben. So kann es, vorkommen, dass sich Ihr Kind plötzlich auf einem Bild wiederfindet, das es gar nicht im Internet sehen möchte. Um dies zu vermeiden, ist es zunächst am wichtigsten, dass Ihr Kind in seinen Sicherheitseinstellungen ausschließt, dass es auf den Bildern anderer verlinkt werden kann. Wenn es trotzdem im Fotoalbum eines anderen ein Bild von sich entdeckt, kann es vom Besitzer des Profils verlangen, das Foto aus dem Album zu entfernen oder den Verstoß direkt beim Betreiber melden.

Unseriöse Nutzer melden!
Alle sozialen Netzwerke bieten ihren Nutzern die Möglichkeit, andere Mitglieder, die gegen den Verhaltenskodex verstoßen, umstandslos und anonym zu "melden". Die Betreiber sperren oder löschen diese Mitglieder dann sofort. Insbesondere bei anderen Mitgliedern, die politisch inkorrekte oder pornografische Inhalte verbreiten, sollte Ihr Kind vom "Melden"-Button sofort Gebrauch machen!

Cybermobbing
Im Internet sagen sich viele Dinge leichter als im wahren Leben: Man muss dem Gegenüber ja nicht in die Augen sehen. Dabei ist Cybermobbing keinesfalls harmloser als das "herkömmliche" Mobben im Klassenzimmer.

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